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  • Rechtsanwältin Julia Louisa Bunzel
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Vorfall im Straßenverkehr?

Bei verkehrsrechtlichen Problemen steht oft viel für Sie auf dem Spiel:

  • Wer in einem Verkehrsunfall verwickelt wurde, hat oftmals einen erheblichen Sach- und/oder Personenschaden sowie sonstige Vermögensschäden erlitten. Die gegnerische Versicherung versucht dann nicht selten, den Schaden auf Kosten des Geschädigten "kleinzurechnen".
  • Wer sich Vorwürfen von Verkehrsverstößen ausgesetzt sieht, dem droht eine Eintragung im Verkehrszentralregister, ein Fahrverbot oder gar der völlige Verlust der Fahrerlaubnis. Auch eine strafrechtliche Verurteilung kann die Folge sein.

Diese unangenehmen Folgen können vielfach durch eine frühzeitige anwaltliche Vertretung vermieden werden.

Als Fachanwältin für Verkehrsrecht berät und vertritt Frau Rechtsanwältin Julia Louisa Bunzel ihre Mandanten in allen verkehrsrechtlichen Rechtsgebieten individuell und zuverlässig - Sie berät und vertritt Mandanten in allen Fragen des Verkehrsrechts und des Verkehrsstrafrechts und übernimmt die Bearbeitung von Verkehrsunfallschäden sowie Buß- und Ordnungswidrigkeiten.

Urteile

Probezeitbeginn in Deutschland bei US-Fahranfängern
Münster (jur). Deutsche Austauschschüler in den USA nutzen gerne die Möglichkeit, dort kostengünstig den Führerschein zu machen. Die zweijährige Probezeit nach deutschem Recht beginnt dann nicht bereits mit der Erlaubnis zum begleiteten Fahren, sondern erst mit der Erteilung der endgültigen amerikanischen Fahrerlaubnis, wie hierzu das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster in einem am Donnerstag, 18. August 2016, bekanntgegebenen Beschluss entschied (Az.: 10 L 1070/1...
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VW-Skandal: Abgassoftware stellt Sachmangel dar
Celle (jur). Die manipulierte Abgassoftware in einem VW-Skoda stellt einen Sachmangel dar. Kann der VW-Konzern diesen Mangel nicht nachbessern, kann der Autokäufer grundsätzlich vom Kaufvertrag zurücktreten und auch Schadenersatz verlangen, stellte das Oberlandesgericht (OLG) in einem am Montag, 8. August 2016, bekanntgegebenen Beschluss klar (Az.: 7 W 26/16). Die Celler Richter hoben damit die ablehnende Entscheidung des Landgerichts über einen Prozesskostenhilfeantrag einer VW-Autokäuferi...
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VW-Skandal: Gericht bewilligt Käuferin Prozesskostenhilfe
Die beabsichtigte Klage einer VW-Kundin, die im Jahre 2011 einen VW Polo mit einem Dieselmotor erworben hat, der vom sog. Abgasskandal betroffen ist, und die deswegen vom Hersteller - gegen Rückgabe des betroffenen Fahrzeugs - die Lieferung eines mangelfreien Neufahrzeugs verlangt, hat hinreichende Aussichten auf Erfolg. Das hat der 28. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 21.06.2016 beschlossen und der Kundin für die beabsichtigte Klage - in Abänderung des erstinstanzlichen Beschlusses ...
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Zeugnisverweigerungsrecht führt zu Fahrtenbuchauflage
Neustadt/Weinstraße (jur). Auch wenn Halter eines Pkw rechtmäßig von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch machen, können sie zum Führen eines Fahrtenbuchs verdonnert werden. Das hat das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße in einem am Montag, 11. Juli 2016, bekanntgegebenen Beschluss bekräftigt (Az.: 3 L 519/16.NW). Es bestätigte damit die Fahrtenbuchauflage für einen Mann aus dem Landkreis Germersheim zwischen Mannheim und Karlsruhe. Sein Auto wurde an einem Januarabend 2...
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Keine Anschnallpflicht für Rollstuhlfahrer bei Straßenüberquerung
Karlsruhe (jur). Rollstuhlfahrer brauchen sich im Fußgängerverkehr nicht in ihrem Rollstuhl mit einem Beckengurt anzuschnallen. Werden sie in ihrem Rollstuhl unangeschnallt beim Überqueren einer Straße von einem Auto angefahren, darf ihnen ein mögliches Schmerzensgeld daher nicht wegen „Mitverschuldens“ gekürzt werden, entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Donnerstag, 7. Juli 2016, veröffentlichten Beschluss (Az.: 1 BvR 742/16). Damit bekam ein behinderter S...
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Autofahrer müssen beim Vorfahrtachten Raser im Blick haben
Hamm (jur). Beim Vorfahrtachten müssen Autofahrer auch Raser im Blick haben. Denn bei einem Unfall können sie für den Großteil des Schadens haften entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem am Freitag, 24. Juni 2016, bekanntgegebenen Urteil (Az.: 9 U 43/15). Selbst bei einer massiven Tempoüberschreitung des Rasers um mehr als das Doppelte muss danach der Raser zu 30 Prozent, der der Vorfahrt missachtende Autofahrer aber zu 70 Prozent für die Schäden aufkommen, wenn er sich beim A...
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Oberverwaltungsgericht hält an Cannabis-Grenzwert für Führerscheinentzug fest
Berlin (jur). Cannabis-Konsumenten können sich wohl keine Hoffnung auf eine Anhebung des Grenzwerts für einen Führerscheinentzug machen. In einem am Donnerstag, 16. Juni 2016, verkündeten Urteil hielt das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg an dem bisherigen Grenzwert fest (Az.: 1 B 37.14). Demgegenüber hatte eine Expertenkommission kürzlich empfohlen, den Grenzwert anzuheben. Bislang gehen Gerichte und Behörden in Deutschland von einem Grenzwert von 1,0 Nanogramm Tetrahydroc...
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Gericht stoppt Online-Fahrdienstvermittler Uber
Frankfurt/Main (jur). Der umstrittene Online-Fahrdienstvermittler Uber darf keine Fahrten durch Privatfahrer vermitteln, die keine Erlaubnis zur Personenbeförderung haben. Das hat am Donnerstag, 9. Juni 2016, das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Mai entschieden (Az.: 6 U 73/15). Danach handeln auch die Fahrer rechtswidrig, wenn sie ohne Personenbeförderungsschein Fahraufträge annehmen. Das in den USA gegründete Unternehmen Uber mit EU-Sitz in den Niederlanden will Fahrgäste mit privaten...
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78 km/h Geschwindigkeit in der Ortschaft ist Vorsatz
Hamm (jur). Wer mit über 70 Stundenkilometern durch eine Ortschaft rast, weiß, dass er zu schnell ist. Statt eines normalen Bußgelds können Gerichte daher ein deutlich höheres Bußgeld wegen eines vorsätzlichen Tempoverstoßes verhängen, wie das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem am Montag, 6. Juni 2016, bekanntgegebenen Beschluss entschied (Az.: 4 RBs 91/16). Danach ist von Vorsatz auszugehen, wenn die zusätzliche Höchstgeschwindigkeit um mehr als 40 Prozent überschritten wird. Im...
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Kein Beweisverwertungsverbot für Dashcam-Videoaufnahme
Stuttgart (jur). Bei schweren Verkehrsverstößen dürfen mit einer Dashcam aufgenommene Videoaufnahmen als Beweismittel verwertet werden. Denn das Bundesdatenschutzgesetz enthält für das Straf- und Bußgeldverfahren kein Beweisverwertungsverbot, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart in einem am Mittwoch, 18. Mai 2016, bekanntgegebenen Beschluss (Az.: 4 Ss 543/15). Ob und unter welchen Umständen die Verwendung der Dashcam - eine am Autoarmaturenbrett oder der Windschutzscheibe bef...
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